Reiten mit Sporen

Reiten mit Sporen

In diesem Artikel möchten wir Ihnen grundlegendes über Sporen näher bringen und Ihnen vor allem zeigen, dass Sporenreiter keine Tierquäler sind.

 

Zugegeben, Sporen können manchmal schon gefährlich aussehen, dabei dienen sie lediglich dazu, präzise Kommandos an das Pferd weiterzugeben. Keinesfalls quält oder bestraft man das Pferd damit und entgegen vieler Meinungen werden sie auch nicht von faulen Reitern eingesetzt, um ihr Pferd schneller zu machen.

 

Werden sie richtig angewandt, sind sie lediglich ein Hilfsmittel um Kommandos zu geben. Sie werden am Absatz des Reitstiefels angebracht und gehören zu den Schenkelhilfen. Darüberhinaus können mit ihrer Hilfe träge Pferde wieder ohne Schmerzen aufgemuntert werden.

 

Ursprung

Das Wort Sporn wurde aus dem angelsächsischen Wort „spora“ abgeleitet und bedeutet „treten“. Mit einem Riemen am Stiefel angebracht befindet sich am Ende zumeist ein Dorn oder ein Rädchen. Am bekanntesten sind wahrscheinlich die traditionellen Cowboy Sporen mit beweglichen Sonnenrädern am Ende.

 

Doch wie heute bekannt ist, wurden Sporen schon weit vor der Cowboyzeit eingesetzt. Aufzeichnungen belegen, dass sie schon bei den Kelten in Verwendung waren und sogar schon in griechischen Schriften vorkommen.

 

Sich die Sporen verdienen

Wahrscheinlich jeder Reiter kennt diesen Spruch, woher er kommt wissen aber die wenigsten. Tatsächlich stammt er aus der Ritterzeit. Denn jeder Mann, der zum Ritter geschlagen wurde, bekam zur gleichen Zeit auch Sporen überreicht.

 

Wie genau?

Sporen werden mit einem leicht nach unten abgeneigten Winkel, mithilfe eines Sporenriemens, auf Höhe der Fersen auf dem Reitstiefel angebracht. Je nachdem, in welcher Disziplin sie angewendet werden, könne sie unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Kommen sie zum Beispiel beim Dressur-Reiten zum Einsatz, dienen sie nicht dazu, das Pferd zu beschleunigen, sondern um präzise Kommandos an das Pferd weiterzugeben. Bei der Verwendung von Sporen ist es überaus wichtig, eine perfekte Haltung und einen guten Sitz im Sattel zu haben. Trifft dies nicht zu, kann ein unruhiges Bein versehentlich das Pferd berühren, was leicht zu Verwirrungen führen kann. Werden sie unsachgemäß eingesetzt, kann eine Folge buckelnde oder durchgehende Pferde sein. Außerdem sollten Sporen nie zur Bestrafung eingesetzt werden.

 

Wir hoffen, Ihnen einen kurzen Einblick gegeben zu haben und freuen und über Feedback

 

Herzliche Grüße

Das ameco-Stalleinstreu Team

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