Tipps und Fakten rund um die Verwertung der Einstreu

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  • Durch Nicole Stöckner
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Tipps und Fakten rund um die Verwertung der Einstreu

Die Einstreu und was danach passiert  - Tipps und Fakten rund um die Verwertung der Einstreu

Wenn man die Einstreu sofort einackern wollen würde, kann man diese sofort, ohne Verrottung, im frischen Zustand direkt aus dem Ballen verwenden. Man bringt der Natur dadurch 50% Kohlenstoff zurück, was ja bekanntlich die Grundlage des Lebens ist.


Vorsicht vor Übersäuerung

Bei Aufbringung auf der Wiese ist die Voraussetzung, dass der Mist mit der Einstreu am Misthaufen ungefähr zwischen sechs Monaten und einem Jahr verrottet. Beachtet man diesen Verrottungsprozess nicht und trägt den Mist zu dick auf, besteht die Gefahr der Übersäuerung.

Holz vs. Stroh

Holzspäne, Holz Granulat bzw. generell Holz ist, obwohl die Verrottung länger dauert, insofern besser als Stroh, weil Stroh den Stickstoff bindet und Holz diesen im Gegenzug freisetzt. Unsere Einstreu besteht aus Holzgranulat, welches den Vorteil hat, dass auf Grund der Beschaffenheit des Granulates dieses in den Boden eindringt und dadurch schneller und leichter verrottet. Bei Holzspänen besteht die Gefahr, dass sie bei Regen „aufschwimmen“ und dadurch der Verrottungsprozess schwieriger ist. Wir kennen die Problematik vieler Landwirte, die zum Teil anderer Meinung sind. Letztendlich hängt jedoch sehr vieles von der Anwendung ab. Ich hoffe, unsere kurze Zusammenfassung war für euch hilfreich und freue mich natürlich auf euer Feedback und eure Erfahrungen zu dem Thema!


Eure Nicole Stöckner

 

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