Wie fange ich ein freilaufendes Pferd wieder ein?



Es gibt viele widersprüchliche Ratschläge, wie man sich am Besten einem freilaufendem Pferd nähern soll. Sollte Blickkontakt vermieden werden oder ist es doch besser in die Augen zu schauen? Gehen Sie mutig und bestimmt auf das Pferd zu oder schlendern Sie langsam und unbestimmt in seine Richtung? In einer kürzlich veröffentlichten Studie gehen Wissenschaftler genau auf diese Fragen näher ein.
Insgesamt wurden sechs verschiedene Pferde mit zwei unterschiedlichen Methoden getestet.
 

  1. Eine direkte Annäherung, mit Blickkontakt und Seil in der Hand.
  2. Eine indirekte Annäherung mit langsamem Gang und ohne Blickkontakt und Seil.


Sie fanden heraus, dass die Richtung, aus der auf das Pferd zugegangen wird keinen Unterschied macht. Sehr wohl macht jedoch die Art und Weise einen Unterschied, wie man sich dem Pferd nähert. Demnach blieben die Pferde ruhiger und rannten nicht so häufig weg, wenn man sich ihnen ohne Blickkontakt und mit langsamen Schritten nähert.


Danach testeten Sie das gleiche mit wilden Ponys, allerdings ohne Seil. Das Ergebnis war wenig überraschend. Die Ponys sind sehr wohl bei Varianten weggelaufen, die Art und Weise unterschied sich jedoch sehr stark. Während die wilden Ponys bei Augenkontakt und selbstbewusstem Gang im Laufschritt davonliefen und dabei eine große Distanz zurücklegten, wichen die Ponys bei langsamen Gang ohne Augenkontakt nur langsam zurück und flüchteten auch nicht so weit wie bei der ersten Methode.


Geschwindigkeit bei der Annäherung war also der wichtigste Faktor - eine schnelle Annäherung verursacht den größeren Fluchtreflex.
Die Körperhaltung und die Richtung der Annäherung machten keinen Unterschied, aber die Testpersonen kamen in der Regel näher an das Pferd heran, wenn Sie Blickkontakt vermieden.


Fazit
Eine ruhige, langsame Annäherung und das Vermeiden von Augenkontakt sind der beste Weg , um ein Spiel von Katz und Maus zu vermeiden.

Herzliche Grüße

Ihr Ameco-Stalleinstreu Team

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