1 Häufige Fragen
1.1 Woran erkenne ich die richtige Einstreu?
Die richtige Pferdeeinstreu sollte nicht nur eine angenehme Liegefläche bieten, sondern auch wichtige hygienische Funktionen im Pferdestall erfüllen. Entscheidend sind dabei die Saugfähigkeit, das Saugverhalten, die Staubentwicklung und die richtige tägliche Pflege.
Saugfähigkeit und Feuchtigkeitsbindung:
Eine der wichtigsten Eigenschaften einer guten Pferdeeinstreu ist die zuverlässige Aufnahme von Feuchtigkeit. Feuchte Einstreu kann die Entwicklung unangenehmer Gerüche und die Bildung von Ammoniak begünstigen. Ammoniak kann die Atemwege von Pferden und Menschen reizen.
Neben der reinen Saugfähigkeit kommt es deshalb besonders auf das Saugverhalten an. Bei AMECO Premium Stalleinstreu wird Feuchtigkeit durch das spezielle Saugverhalten des Fichtenholzgranulats aufgenommen und im unteren Bereich der Einstreumatte gebunden. Bei richtiger Anwendung kann dadurch die Oberfläche länger trocken bleiben. Das unterstützt eine angenehme Stallumgebung und kann die Geruchsbelastung reduzieren.
Staubentwicklung:
Eine gute Pferdeeinstreu sollte möglichst staubarm sein. Staub kann die Atemwege von Pferden und Menschen belasten. Gerade bei staubsensiblen Pferden ist deshalb eine geringe Staubentwicklung ein wichtiges Auswahlkriterium.
Einfache Handhabung:
Die Einstreu sollte sich im täglichen Stallbetrieb unkompliziert pflegen lassen. Besonders wichtig ist, dass sich Pferdeäpfel möglichst einfach entfernen lassen, ohne unnötig viel saubere Einstreu mit zu entsorgen.
Wirtschaftlichkeit und Verbrauch:
Bei der Auswahl einer geeigneten Pferdeeinstreu zählt nicht allein der Anschaffungspreis. Entscheidend sind auch der tatsächliche Verbrauch, die benötigte Arbeitszeit, die Entsorgung und die laufenden Kosten.
Eine gute Pferdeeinstreu sollte deshalb ein ausgewogenes Verhältnis aus Saugfähigkeit, Saugverhalten, Staubarmut, Stallhygiene, einfacher Handhabung, Entsorgungsmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit bieten.
Bei AMECO Premium Stalleinstreu spielt die richtige Anwendung eine besonders wichtige Rolle. Eine ausreichend hohe Grundeinstreu und das gezielte Entfernen durchnässter Stellen können helfen, den Verbrauch möglichst gering zu halten.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung zur korrekten Anwendung von AMECO Premium Stalleinstreu.
1.2 Wieviel der Einstreu benötige ich pro Pferd?
Der Verbrauch von AMECO Premium Stalleinstreu hängt von der Boxengröße, dem Pferd und der richtigen Anwendung ab.
Für eine Pferdebox mit etwa 10–12 m² empfehlen wir zunächst eine Grundeinstreu von 8–9 Ballen à 20 kg. Damit entsteht eine ungefähr 20 cm hohe Einstreuschicht.
Bei richtiger Anwendung liegt der Nachstreubedarf erfahrungsgemäß bei etwa einem Ballen pro Woche.
Unsere bisherigen Erfahrungswerte zeigen einen Jahresverbrauch von rund 55 Ballen à 20 kg pro Pferd. Dieser Wert dient als Orientierung und kann je nach Pferd, Stallbedingungen und Pflege nach oben oder unten abweichen.
Besonders wichtig für einen sparsamen Verbrauch: Täglich nur die Pferdeäpfel entfernen, feuchte Stellen bei Bedarf punktuell entnehmen und die Einstreumatte nicht umgraben.
Ausführliche Informationen finden Sie in unserer Anleitung zur korrekten Anwendung von AMECO Premium Stalleinstreu.
1.3 Wie verwende ich die AMECO Premiumeinstreu richtig?
Den besten Erfolg mit AMECO Premium Stalleinstreu erzielen Sie, wenn die Grundeinstreu mindestens 15 cm, idealerweise jedoch etwa 20 cm hoch ist.
Für eine Pferdebox mit etwa 10–12 m² benötigen Sie zunächst 8–9 Ballen à 20 kg. Das erscheint auf den ersten Blick viel. Gerade diese ausreichende Grundeinstreu ist jedoch entscheidend, um die besonderen Eigenschaften der AMECO Pferdeeinstreu optimal zu nutzen und den späteren Verbrauch möglichst gering zu halten.
Die richtige Anwendung Schritt für Schritt:
- Grundeinstreu vorbereiten: Verteilen Sie 8–9 Ballen AMECO Premium Stalleinstreu gleichmäßig in der Pferdebox. Die Einstreuschicht sollte etwa 20 cm hoch sein.
- In den ersten 10–14 Tagen: Entfernen Sie täglich nur die Pferdeäpfel. Lassen Sie die Einstreumatte möglichst ungestört, damit sich eine stabile und saugfähige Schicht bilden kann.
- Einstreumatte nicht umgraben: Suchen Sie nicht unnötig nach nassen Stellen und vermeiden Sie es, die Einstreu regelmäßig umzuwühlen. Dadurch bleibt die trockene Oberfläche möglichst lange erhalten.
- Feuchte Stellen gezielt entfernen: Nach etwa 10–14 Tagen beziehungsweise sobald Feuchtigkeit an die Oberfläche durchdringt, kontrollieren Sie die betroffenen Bereiche. Schieben Sie die darüberliegende trockene Einstreu vorsichtig zur Seite und entfernen Sie nur das stark durchnässte Material. Dieses kann sich bereits rötlich bis dunkel verfärbt haben. Verteilen Sie anschließend die vorhandene ältere Einstreu über die entnommene Stelle und ergänzen Sie die fehlende Menge mit frischer AMECO Einstreu.
- Regelmäßig und sparsam nachstreuen: Achten Sie darauf, dass die Oberfläche möglichst trocken bleibt und die Einstreuschicht weiterhin etwa 15–20 cm beträgt. Der richtige Zeitpunkt zum Entfernen feuchter Stellen hängt vom jeweiligen Pferd und den Stallbedingungen ab. Entfernen Sie nur tatsächlich verbrauchtes Material, damit noch saugfähige Einstreu nicht unnötig entsorgt wird.
Unser wichtigster Tipp: Die Einstreumatte nicht umgraben, sondern nur die Pferdeäpfel und bei Bedarf die durchnässten Stellen punktuell entfernen. So lässt sich der Verbrauch möglichst gering halten und der tägliche Arbeitsaufwand reduzieren.
Weitere Informationen finden Sie in unserer ausführlichen Anleitung zur korrekten Anwendung von AMECO Premium Stalleinstreu.
1.4 Wovon hängt der Verbrauch ab?
Der Verbrauch von AMECO Premium Stalleinstreu hängt vor allem von der richtigen Anwendung und Pflege der Einstreu ab. Weitere Einflussfaktoren sind das individuelle Verhalten des Pferdes, die Boxengröße und die Haltungsform.
Besonders wichtig sind eine ausreichend hohe Grundeinstreu von etwa 15–20 cm und die richtige tägliche Pflege. Werden nur die Pferdeäpfel und bei Bedarf die durchnässten Stellen punktuell entfernt, lässt sich der Verbrauch möglichst gering halten.
Die Einstreumatte sollte dabei nicht unnötig umgegraben werden, damit noch saugfähige Einstreu nicht vorzeitig entsorgt wird.
Weitere Hinweise finden Sie in unserer Anleitung zur korrekten Anwendung.
1.5 Wie wird AMECO Stalleinstreu hergestellt?
AMECO Premium Stalleinstreu wird aus Fichtenholz in einem sorgfältigen, mehrstufigen Herstellungsverfahren produziert.
Das Fichtenholz wird zunächst mechanisch aufbereitet und durch Zerkleinerung und Zerreibung zu einem speziellen Fichtenholzgranulat verarbeitet.
Ein besonders wichtiger Herstellungsschritt ist die thermische Behandlung mit heißer Luft, die Temperaturen von bis zu 750 °C erreicht. Dabei handelt es sich um die Temperatur der heißen Luft und nicht um die Temperatur, die das Holzgranulat selbst erreicht.
Durch weitere Verarbeitungsschritte wie Zwangsdurchlüftung und Siebung werden feine Staubpartikel weitgehend entfernt. Dadurch entsteht eine besonders staubarme und hygienisch aufbereitete Pferdeeinstreu.
Eine weitere Besonderheit ist die gezielte Wiederbefeuchtung des Granulats nach der thermischen Behandlung. Dabei wird ein Feuchtigkeitsgehalt von etwa 11–12 % eingestellt. Diese Restfeuchtigkeit ist wichtig, damit das Fichtenholzgranulat seine Struktur und Stabilität behält. Bei zu starker Austrocknung kann das Granulat zunehmend zerfallen.
Wichtiger Anwendungshinweis für heiße Sommertage: Bei extremer Sommerhitze und sehr trockenen Stallbedingungen sollten Pferdehalter die AMECO Premium Stalleinstreu bei Bedarf leicht mit Wasser befeuchten. Dadurch wird einer übermäßigen Austrocknung des Fichtenholzgranulats entgegengewirkt und seine Struktur besser erhalten. Die Einstreu sollte dabei nur leicht angefeuchtet und keinesfalls durchnässt werden. Die Liegefläche soll weiterhin möglichst trocken bleiben.
Während des gesamten Herstellungsverfahrens wird besonders darauf geachtet, die für AMECO typische Struktur des Fichtenholzgranulats zu erhalten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die hohe Saugfähigkeit und das besondere Saugverhalten unserer Pferdeeinstreu.
Durch die sorgfältig aufeinander abgestimmten Herstellungsschritte entsteht eine besonders staubarme und saugfähige Pferdeeinstreu, deren Verarbeitung auf eine möglichst gleichbleibende Produktqualität ausgerichtet ist.
1.6 Wie lange hält sich das Einstreu, wenn sie verpackt ist?
Was passiert, wenn sich Kondenswasser in der Verpackung bildet?
Durch unterschiedliche Temperaturen kann sich gelegentlich Kondenswasser innerhalb der Verpackung bilden. Dies bedeutet nicht automatisch, dass die AMECO Premium Stalleinstreu beschädigt oder unbrauchbar ist.
Das Fichtenholzgranulat besitzt die natürliche Eigenschaft, Feuchtigkeit aufzunehmen und unter geeigneten Bedingungen wieder abzugeben. Bereits bei der Herstellung wird deshalb gezielt ein Feuchtigkeitsgehalt von etwa 11–12 % eingestellt, damit das Granulat seine Struktur behält.
Nach unseren langjährigen betrieblichen Erfahrungen ist uns seit Beginn der Herstellung von AMECO Premium Stalleinstreu kein Fall eines gesundheitlich bedenklichen Schimmelbefalls bekannt geworden.
Wichtig ist dennoch, zwischen vorübergehendem Kondenswasser und einer dauerhaften Durchfeuchtung zu unterscheiden. Bei auffälligem Schimmelwachstum, unangenehmem Geruch sollte die Einstreu vor der Verwendung geprüft werden.
1.7 Was passiert, wenn mein Pferd die Einstreu frisst?
AMECO Premium Stalleinstreu besteht aus reinem Fichtenholzgranulat und wird ohne den Zusatz von chemischen Bindemitteln hergestellt.
Aus unserer langjährigen Erfahrung ist uns bisher kein Fall bekannt, bei dem ein Pferd durch das Fressen von AMECO Premium Stalleinstreu gesundheitliche Probleme erlitten hat.
Die versehentliche Aufnahme einer kleinen Menge Holzgranulat muss nicht zwangsläufig zu gesundheitlichen Problemen führen. Dennoch ist AMECO Premium Stalleinstreu kein Futtermittel und nicht zum Verzehr bestimmt.
Wie bei anderen Einstreuarten kann die regelmäßige Aufnahme größerer Mengen unverdaulichen Materials zu Verdauungsproblemen führen. Sollte ein Pferd wiederholt oder größere Mengen Einstreu fressen, empfehlen wir, die Ursache abzuklären und tierärztlichen Rat einzuholen. Bei Anzeichen einer Kolik sollte umgehend ein Tierarzt verständigt werden.
Eine ausreichende Versorgung mit geeignetem Raufutter und eine pferdegerechte Haltung sind wichtig, um ein unerwünschtes Fressen der Einstreu möglichst zu vermeiden.
1.8 Woraus wird AMECO Stalleinstreu hergestellt?
AMECO Premium Stalleinstreu wird aus 100 % Fichtenholz hergestellt. Als Rohstoff dient sogenanntes Faserholz, das in der Forstwirtschaft anfällt.
Faserholz ist Holz, das üblicherweise nicht zur Herstellung von Brettern verwendet wird. Es fällt unter anderem bei der Durchforstung von Wäldern an. Dabei werden gezielt Bäume entnommen, damit die verbleibenden Bäume mehr Platz, Licht und bessere Entwicklungsmöglichkeiten erhalten.
Das Fichtenholz wird entrindet, zerkleinert und durch mechanische Bearbeitung, unter anderem durch Hämmern und Quetschen, zu einem speziellen Fichtenholzgranulat verarbeitet.
Im weiteren Herstellungsverfahren wird das Granulat thermisch behandelt, zwangsdurchlüftet und gesiebt. Dadurch werden feine Staubpartikel weitgehend entfernt und eine besonders staubarme Pferdeeinstreu hergestellt.
Nach der thermischen Behandlung wird das Granulat gezielt wieder befeuchtet, bis es einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 11–12 % erreicht. Diese Restfeuchtigkeit ist wichtig, damit das Fichtenholzgranulat seine Struktur und Stabilität behält.
Das fertige Naturprodukt wird anschließend in handliche 20-kg-Ballen verpackt.
1.9 Wo wird AMECO Stalleinstreu hergestellt?
AMECO Premium Stalleinstreu wird in Joseni, im Kreis Harghita in Rumänien, hergestellt. Der Produktionsstandort befindet sich in der waldreichen Region Transsylvanien (Siebenbürgen).
Diese Region ist traditionell von der Forstwirtschaft und der Verarbeitung von Holz geprägt. Das für unsere Pferdeeinstreu verwendete Fichtenholz wird in einem mehrstufigen Herstellungsverfahren zu einem besonders saugfähigen und staubarmen Holzgranulat verarbeitet.
Unser Produktionspartner AMECO Renewable Energy ist auf die Verarbeitung von Holz zu hochwertigen Produkten spezialisiert. Bei der Herstellung unserer AMECO Premium Stalleinstreu stehen die sorgfältige Aufbereitung des Fichtenholzes, das besondere Saugverhalten und eine möglichst gleichbleibende Produktqualität im Mittelpunkt.
Durch die mechanische Aufbereitung, die thermische Behandlung, die Zwangsdurchlüftung und die Siebung entsteht eine besonders staubarme Pferdeeinstreu aus 100 % Fichtenholz.
1.10 Wie gut saugt AMECO Pferdeeinstreu im Vergleich zu anderen Produkten?
AMECO Premium Stalleinstreu zeichnet sich durch eine hohe Saugfähigkeit und ein besonderes, zeitverzögertes Saugverhalten aus. Gerade dieses Zusammenspiel unterscheidet unser Fichtenholzgranulat von vielen herkömmlichen Einstreuarten.
Hohe Saugfähigkeit von etwa 200 %:
AMECO Premium Stalleinstreu kann nach unseren Produktangaben Feuchtigkeit in einer Menge von etwa 200 % ihres Eigengewichts aufnehmen. Neben der aufgenommenen Flüssigkeitsmenge ist jedoch besonders entscheidend, wie und wo die Feuchtigkeit innerhalb der Einstreu gebunden wird.
Das besondere Saugverhalten von unten nach oben:
Wenn ein Pferd uriniert, kann die Flüssigkeit zunächst durch die oberen Schichten des Fichtenholzgranulats in die tieferen Bereiche der Einstreumatte gelangen. Dort wird die Feuchtigkeit aufgenommen und gebunden. Durch dieses zeitverzögerte Saugverhalten bleibt die Oberfläche bei richtiger Anwendung möglichst lange trocken.
Die richtige Höhe der Grundeinstreu ist entscheidend:
Für das optimale Saugverhalten empfehlen wir eine Einstreuschicht von etwa 15–20 cm, idealerweise 20 cm. Für eine Pferdebox mit etwa 10–12 m² werden dafür zunächst 8–9 Ballen à 20 kg benötigt.
Eine möglichst trockene Oberfläche und die gezielte Entfernung durchnässter Stellen unterstützen die Stallhygiene und können dazu beitragen, unangenehme Gerüche sowie die Ammoniakbelastung zu reduzieren. Eine vollständige Vermeidung der Ammoniakbildung lässt sich jedoch nicht garantieren.
Vergleich mit anderen Einstreuarten:
Hobelspäne, Stroh und andere Einstreumaterialien unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Saugfähigkeit, ihrer Struktur und ihres Saugverhaltens. Deshalb ist nicht allein entscheidend, wie viel Flüssigkeit ein Material aufnehmen kann, sondern auch, ob die Feuchtigkeit an der Oberfläche verbleibt oder in tieferen Schichten gebunden wird.
Bei einem einfachen Praxisvergleich in einer unserer Partnerstallungen wurde beobachtet, dass AMECO Premium Stalleinstreu nach der Aufnahme von Wasser eine vergleichsweise trockene Oberfläche aufwies, während andere getestete Einstreumaterialien deutlich stärker durchfeuchtet waren. Dabei handelt es sich um eine individuelle Praxiserfahrung und nicht um einen standardisierten wissenschaftlichen Vergleich.
Unser Anwendungstipp: Die Einstreumatte sollte nicht regelmäßig umgegraben werden. Entfernen Sie täglich die Pferdeäpfel und nehmen Sie durchnässte Stellen bei Bedarf gezielt heraus. So kann das besondere Saugverhalten von AMECO Premium Stalleinstreu möglichst gut genutzt werden.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung zur korrekten Anwendung.
1.11 Wie hoch sind die laufenden monatlichen Kosten der Eintreu für ein Pferd, welches auf AMECO Premiumeinstreu steht?
Die laufenden Kosten für AMECO Premium Stalleinstreu hängen von der Boxengröße, dem individuellen Verbrauch und der richtigen Anwendung ab.
Für eine Pferdebox mit etwa 10–12 m² empfehlen wir zunächst eine Grundeinstreu von 8–9 Ballen à 20 kg. Damit entsteht eine ungefähr 20 cm hohe Einstreuschicht, die die Grundlage für eine sparsame und wirtschaftliche Nutzung bildet.
Anschließend werden täglich nur die Pferdeäpfel entfernt. Feuchte Stellen werden nach Bedarf punktuell entnommen und durch frische Einstreu ersetzt. Die Einstreumatte sollte dabei nicht umgegraben werden.
Bei richtiger Anwendung kann der durchschnittliche Nachstreubedarf bei etwa einem Ballen pro Woche liegen. Der tatsächliche Verbrauch hängt jedoch vom Pferd, der Box und der Pflege ab.
AMECO Premium Stalleinstreu ist extrem staubarm und zeichnet sich durch eine hohe Saugfähigkeit aus. Die richtige Anwendung unterstützt eine trockene Einstreuoberfläche und kann den Arbeitsaufwand beim Ausmisten deutlich reduzieren.
Die aktuellen Preise für unsere 20-kg-Ballen und Paletten finden Sie direkt in unserem Onlineshop.
1.12 Ist AMECO Stalleinstreu wirklich staubfrei?
AMECO Premium Stalleinstreu ist besonders staubarm, jedoch nicht zu 100 % staubfrei.
Durch das sorgfältige Herstellungsverfahren mit Siebung, Zwangsdurchlüftung und thermischer Behandlung wird eine möglichst staubarme und hygienische Pferdeeinstreu hergestellt.
Das hochwertige Fichtenholzgranulat eignet sich besonders für Pferdehalter, die großen Wert auf eine staubarme Stallumgebung legen. Auch für staubsensible Pferde kann AMECO Premium Stalleinstreu eine empfehlenswerte Wahl sein. Die individuelle Verträglichkeit ist jedoch zu berücksichtigen.
Eine vollständige Staub- oder Keimfreiheit können wir nicht garantieren.
1.13 Gibt es Probleme bei der Entsorgung und Verrottung der Einstreu?
AMECO Premium Pferdeeinstreu besteht aus 100 % Fichtenholzgranulat und ist ein natürliches, biologisch abbaubares Einstreumaterial. Bei der landwirtschaftlichen Verwertung des anfallenden Pferdemistes muss zwischen der Ausbringung auf Ackerflächen und auf Wiesen unterschieden werden.
Ausbringung auf Ackerflächen:
Wird der Pferdemist mit AMECO Pferdeeinstreu in den Ackerboden eingearbeitet, ist eine vorherige vollständige Verrottung nicht grundsätzlich erforderlich. Das organische Material kann sich anschließend im Boden weiter zersetzen. Dabei sind die Bodenverhältnisse, die Kulturpflanzen und die geltenden Vorschriften zu berücksichtigen.
Holz besitzt einen vergleichsweise hohen Kohlenstoffanteil. Deshalb kann die Zersetzung länger dauern und vorübergehend Stickstoff im Boden gebunden werden. Dies sollte bei der landwirtschaftlichen Düngungsplanung berücksichtigt werden.
Ausbringung auf Wiesen und Grünland:
Für die Ausbringung auf Wiesen empfehlen wir, den Pferdemist mit AMECO Premium Stalleinstreu zuvor über einen längeren Zeitraum am Mistplatz verrotten zu lassen.
Ein Vorteil unseres Fichtenholzgranulats ist seine besondere, feine Struktur. Dadurch lässt sich ausreichend verrottetes Material gut verteilen und kann leichter zwischen die Grashalme und in die Grasnarbe gelangen als grobe, langfaserige oder gehobelte Einstreumaterialien. Eine gleichmäßige und möglichst feine Verteilung ist besonders wichtig, damit möglichst wenig Mist auf der Grasoberfläche liegen bleibt.
Bei Wiesen und Weideflächen sollten außerdem der Verrottungsgrad, die Ausbringmenge und der Zeitpunkt der Ausbringung berücksichtigt werden.
Geringeres Mistvolumen und weniger Platzbedarf:
AMECO Premium Pferdeeinstreu zeichnet sich durch ihre hohe Saugfähigkeit und ihren sparsamen Verbrauch bei richtiger Anwendung aus. Da nur die Pferdeäpfel und die tatsächlich durchnässten Stellen entfernt werden müssen, kann das anfallende Mistvolumen gegenüber einer Einstreu mit höherem Materialverbrauch deutlich geringer ausfallen.
Das bedeutet auch, dass weniger Lagerplatz am Mistplatz benötigt werden kann. Dadurch lässt sich der Mist über einen längeren Zeitraum lagern und verrotten, bevor er beispielsweise auf Wiesen ausgebracht wird.
Untersuchung des pH-Wertes:
Bei einer von uns veranlassten Untersuchung einer verrotteten Probe an der Universität für Bodenkultur in Tulln, Niederösterreich, wurde ein pH-Wert von 8,02 ermittelt. Dieser Wert liegt im leicht alkalischen Bereich und beschreibt den Zustand der untersuchten Probe.
Unser Fazit:
AMECO Premium Pferdeeinstreu lässt sich als Bestandteil des anfallenden Pferdemistes landwirtschaftlich verwerten. Bei der Einarbeitung in Ackerflächen ist eine vollständige vorherige Verrottung nicht grundsätzlich notwendig. Für die Ausbringung auf Wiesen empfehlen wir dagegen eine ausreichend lange Lagerung und Verrottung sowie eine möglichst feine und gleichmäßige Verteilung.
Bei jeder Ausbringung sind die jeweiligen landwirtschaftlichen und rechtlichen Vorgaben einzuhalten.